Abdichtung Andresen-WeissenbergGrundsätzlich können sämtliche Arten von porösen Baustoffen bzw. ihre Oberflächen mit Imprägnierungsmittel imprägniert werden, wie z.B. Klinkerfassaden, Putze, Mörtel, Beton, Waschbetonplatten oder Pflaster-steine, die Anwendung ist allerdings auf mineralische Werkstoffe beschränkt. Bei Holz, Metallen, Kunststoffen usw. funktioniert das Imprägnierungsmittel leider nicht oder nur begrenzt. Auf manchen Kunststoffen wie z.B. Gartenmöbeln verhindert das Mittel die elektrostatische Verschmutzung.
Unser Mittel dringt tief in die Baustoffporen ein und hinterlässt dort einen wasserabweisenden Kunststoff-Film auf der Porenwand. Hierdurch wird die Baustoffoberfläche hydrophob (wasserabstoßend), ohne das die Poren verstopft werden.
Die Poren bleiben luft- und wasserdampfdurchlässig, was für die natürliche Funktion einer Gebäudeaußenwand unbedingt wichtig ist. Eine wasserabstoßende Fassade nimmt selbstverständlich auch kein schmutziges Wasser auf. Sie bleibt also sehr lange sauber! Der abgelagerte Staub wird beim nächsten Regen weitgehend abgespült.
Messungen, Versuche und Berechnungen ergaben, dass ca.97% der Innenfeuchte an Gebäudeaußenwänden durch Regenwasser bedingt ist. Soll eine Gebäudeaußenwand innen trocken bleiben, dann muss die gesamte von der Wand aufgenommene Feuchtigkeit -außen Regen, innen Wohnfeuchte durch kochen, duschen, waschen, usw. - nach außen transportiert werden. Man kann nun das gesamte Wasser der feuchten Wand durch starkes und häufiges Lüften (20-30-maliges Stoßlüften von je 3 Minuten pro Tag) innen verdunsten lassen und nach außen transportieren, oder man vermindert die Wasseraufnahme der Wand. Die Wohnfeuchte kann meistens nicht vermindert werden. Auch das genannte Lüftungsverhalten ist nicht praktikabel und aus Energiegründen auch unvertretbar.
Allerdings kann die Regenwasseraufnahme der Wand durch eine Imprägnierung der Fassade verhindert werden. Die Fassadenimprägnierung verhindert nicht nur die Wasseraufnahme der Wand von außen, sondern führt auch zu verstärkter Wasserverdunstung nach außen, da die Poren der Fassade nie durch Regenwasser „verstopft“ sind. Die größte Wassermenge der Wand, dass Regenwasser, dringt nun nicht mehr in die Wand ein. Die Wohnfeuchte zieht hierdurch ungehindert in der Wand nach außen und verdunstet dort. Die Wand trocknet aus und bleibt trocken. Ein gesundes Wohnklima stellt sich ein.
Schimmelpilzen im Innenraum ist die Lebensgrundlage Wasser entzogen. Es ist also wichtig, dass die Wand ihre natürliche Feuchteregulierung vornehmen kann, um in den Wohnräumen ein gesundes Maß von 50 - 60 % relativer Feuchte einzustellen.
Aus diesem Grund dürfen die Poren der Wände außen nicht längerfristig verstopft werden; weder durch Regenwasser, noch durch dichte Fassadenfarben oder ungeeignete Mauerabdichtungsmittel (Verkieselung, Sperrputz oder dergleichen). In unserer Zeit hoher Energiekosten hat eine Fassadenhydrophobierung noch einen angenehmen „Nebeneffekt“. Sie spart Energie.